Pyjamas in der Öffentlichkeit tragen – einfach nur peinlich?

Pyjamas in der Öffentlichkeit

Die Debatte darüber, ob es angemessen ist Pyjamas in der Öffentlichkeit zu tragen wurde hier bei uns in England den gesamten Sommer über eifrig geführt. Nachdem einige Individuen mit dem Pyjama Modetrend etwas zu weit gegangen sind, hat die Birmingham Mail eine Umfrage unter ihren Lesern gestartet. Und jetzt sind die Ergebnisse da. 79% aller Teilnehmer finden es unangebracht, Pyjamas in der Öffentlichkeit zu tragen. Nur 21% finden es nicht peinlich, Schlafanzüge ausserhalb der eigenen 4 Wände zu tragen. Auch auf Facebook wurde die Umfrage kommentiert, einer dieser Kommentare liest sich wie folgt: ‘Da gibt es keine Entschuldigung! Habt ein weing Selbstachtung und tragt Kleidung, PJs sind für zuhause und zum schlafen!’. Ein anderer ’Gestern abend, 17.15 Uhr komme ich aus dem Supermarkt und eine Frau mit ihren 3 Kindern ging an mir vorbei. Sie trug einen Bademantel und Hausschuhe, aber keine Schlafanzughose!? Und der Bademantel war auch noch einer von diesen kurzen…! Keine Scham, diese Leute!’.

Natürlich gibt es Anlässe, zu denen das Pyjamatragen in der Öffentlichkeit total akzeptabel ist. Es ist zum Beispiel ein weiterer Weltrekordversuch geplant für die größte Anzahl an Menschen in Pyjamas an einem Platz. Das Ganze findet am 9. Dezember in Cumbria statt. Um den bisherigen Rekord zu brechen müssen mehr als 1800 Menschen in Pyjamas erscheinen, daher haben die Veranstalter um Mithilfe lokaler Firmen und Schulen gebeten. Ein solches Unterfangen braucht viel Planung und viele Teilnehmer in ihren Schlafaznügen. Selbstverständlich sind bei uns alle Daumen für gutes Gelingen gedrückt.

Da heutzutage mehr Menschen von zu Hause aus arbeiten kann es auch sein, dass Schlafanzüge oder Hausanzüge als neue Arbeitskleidung für ebendiese Glückspilze anerkannt werden. Und dann kann man auch wieder mehr von ihnen in der Öffentlichkeit erwarten. Schon vor 6 Jahren schrieben wir auf unserer Webseite ‘Eines Tages werden wir alle Schlafanzüge tragen’, also willkommen in der Zukunft! Einer sehr bequemen Zukunft.

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